Roterlotusmedizinischeversorgung:berichtvom7september2011
Aus DFoundation
Roter Lotus medizinische Versorgung: Bericht vom 7. September 2011
Mittwoch den 7. September hat Roter Lotus medizinische Versorgung ein medizinisches Versorgungs-Camp in einem Waisenhaus in Emlia, Block Cholapur bei Varanasi eingerichtet. Emlia ist etwa 6.7 km westlich vom medizinischen Versorgungszentrum in Sarnath entfernt. Das Camp wurde in der S.D Memorial Schule und dem Waisenhaus für Jungen eingerichtet, alle Kinder wurden medizinisch untersucht. Die Mehrheit der Kinder war obdachlos und wurde in das Waisenhaus gebracht. Auch Dorfbewohner haben das Camp besucht und medizinische Versorgung erhalten. Das Dorf zählt um die 3800 Einwohner, der Großteil ist sehr arm und es sind überwiegend Bauern oder ungelernte Hilfsarbeiter.
Ärzte und Personal des Teams Roter Lotus medizinisches Versorgungszentrum und der Nichtregierungsorganisation D-Foundation waren anwesend. Teil des Teams waren der Vorsitzende Hr. Hari Om Rai, Dr. S.K.Tiwari, Dr. S.K.Pandey, Dr. Anurag Yadav, Dr. Ashok Verma und unser Pharmazeut Hr. Anurag Srivastava. Weitere Mitglieder, die an diesem Tag vorort mitgearbeitet haben, waren der Projektkoordinator Hr. Mridul Kumar Dwivedi und die Teammitglieder Hr. Ankit Srivastava, Hr. Rakesh und Hr. Gandhi. Alle haben hart gearbeitet, um die Patienten zu untersuchen, zu behandeln und Medikamente auszuteilen. Weiter wurden die Patienten über Gesundheitsvorsorge und Beratung informiert. Frauen, Kinder und Männer wurden von den Ärzten untersucht, sobald sie ins Camp kamen. Wie auch in den anderen Camps kamen viele Frauen, die sehr krank waren.
Klimakterisch bedingte Symptome, hoher/niedriger Blutdruck, Anämie, Hauterkrankungen, Augenerkrankungen und Pilzinfektionen sind unter den Frauen sehr verbreitet. Bei den Männern sind vor allem Hauterkrankungen, schwere Kopfschmerzen, Schmerzen in Rücken und Knochen sehr häufig. Bei den Jungen haben die Ärzte insbesondere Mangelernährung, Hauterkrankungen, Durchfallerkrankungen, Diarrhö und Magenwürmer festgestellt. Bei fast allen behandelten Patienten wurde Mangelernährung festgestellt. Die medikamentöse Behandlung wurde bestimmt und Medikamente kostenlos an Dorfbewohner und Eltern verteilt. Die Medikamente für die Jungen im Waisenhaus wurden an das Personal ausgegeben, das diese dann den Jungen bereitstellen wird.
Insgesamt war es ein erfolgreicher Tag, viele Patienten konnten untersucht werden. Wir konnten ihnen Ratschläge bezüglich der Hygiene geben, so z.B. dass sie ihre Körper, Hände und Nägel regelmäßig waschen sollten. Den Jungen haben wir Vitamine und Mineralien gegeben, so dass sie eine bessere Ernährung erhalten. Außerdem wurden an alle Kinder Eisen- und Calciumpräparate sowie Medikation gegen Magenwürmer ausgegeben. Das Personal des Waisenhauses erhielt des Weiteren Informationen darüber, wie die Gesundheit und Hygiene der Jungen bestmöglich gesichert werden könne. Wir werden die Umstände im Waisenhaus weiter verfolgen und mit Hilfe von monatlichen Besuchen versuchen, eine kontinuierliche Verbesserung der Lebensumstände zu erzielen.
Herzlichen Dank!